Wandertag zur Weltmeisterschaft in Altenberg

Online gestellt von: Frau Preussler

Am 27.02.2019 sind die Klasse 5a und 5d zum Eiskanal nach Altenberg gefahren. Dort fand die Skeleton-Weltmeisterschaft der Männer statt. Wir trafen uns um 7:00 Uhr vor der Schule und warteten auf den Bus. Wir stiegen ein und der Busfahrer meinte, wir sollten uns anschnallen.

Die meisten von uns hörten Musik, spielten oder schauten Videos an, aber manche lasen auch Bücher oder machten Fotos. Nach ca. 2 Stunden Fahrzeit kamen wir am Ziel, der Bob- und Rodelbahn in Altenberg an, um dort die deutschen Skeleton- und Bobteams bei der Weltmeisterschaft zu unterstützen.

Altenberg liegt im Osterzgebirge und gilt als internationales Wintersportzentrum. Es ist ein Austragungsort von Weltcups, Europa- und Weltmeisterschaften in Bob, Rodel und Skeleton. Doch was ist Skeleton eigentlich? Bis zu diesem Tag hatte ich davon noch nie was gehört. Skeleton ist eine Sportart, bei der die Athleten mit Geschwindigkeiten von bis zu 145 km/h bäuchlings und mit dem Kopf voran auf einem speziellen Rodelschlitten durch einen Eiskanal fahren. Der Name des Schlittens und damit der Sportart rührt daher, dass das Gefährt an ein stählernes Skelett erinnert. Am Eingang stand ein Nachwuchsfahrer mit einem echten Skeletonschlitten und einem Helm. Er hat uns erklärt, dass man, wenn man nach rechts fahren will, sein Gewicht nach rechts lehnen muss und das gleiche nach links.

An der Skeleton-WM nahmen Sportler aus der ganzen Welt teil, so zum Beispiel aus Russland, Japan, China und Österreich. Wir gingen zuerst zum Start und standen auf der Tribüne ziemlich nah an der Bahn. Wir konnten sehen, wie die Sportler, die gleich starten würden, ihren Helm aufsetzen und sich bereit machen. Als ein Countdown lief, durften sie starten. Die Sportler schoben ihren Schlitten an und legten sich schließlich darauf. Nun fuhren sie den Eiskanal runter. Der Stadionsprecher nannte die Namen der Sportler und sagte was sie richtig und was sie falsch machten. Wir feuerten sie an und guckten auf die Monitore, um zu sehen, wo sie gerade langfuhren.  Diesen 1. Lauf gewann der Deutsche Axel Jungk. Als der 1. Durchgang vorbei war, liefen wir an der Bahn entlang nach unten und haben gewartet bis der 2. Lauf begann. Dabei hatten wir etwas Pause. In dieser Zeit haben wir etwas gegessen. Allerdings dauerte es noch 30 Minuten, bis der nächste Durchgang anfing. Als es endlich so weit war, stellten wir uns auf ein Podest, schauten nach oben und warteten, bis ein Sportler herunter fährt. Schließlich gingen wir in den Zielraum. Wenn ein Fahrer unten ankam, dauerte es noch ein bisschen, bis er im Ziel war. Immer, wenn einer das Ziel erreichte, jubelten wir (am meisten bei den Deutschen). Das besondere war, dass zwei Deutsche einen neuen Bahnrekord aufstellten. Am Schluss belegten drei Deutsche Skeleton-Fahrer die ersten drei Plätze!

1.Platz war Christopher Grotheer

2.Platz war Axel Jungk

3.Platz war Alexander Gassner

Das war eine sehr gute Ausgangsposition für den 3. und 4. Lauf, der am folgenden Tag die Entscheidung bringen sollte.

Danach sind wir wieder ganz nach oben gelaufen und haben uns noch das Training der Viererbobs angeschaut. Besonders interessant fand ich, dass da vier Leute hinein passen. Toll war, dass die deutschen Bobs gleich als erstes dran waren. So konnten wir Francesco Friedrich, den derzeit besten deutschen Bobfahrer, live erleben.

Nach einer Stunde sind wir nach Hause gefahren und dort ungefähr gegen 17.30 Uhr angekommen.

von Adrian Hirschfeld und Toni Appel, 5a

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