Handballerinnen erreichen Bundesfinale

Online gestellt von: Frau Preussler

... im Basketball

Der Mädchenmannschaft der WK II, die unsere Schule beim Landesfinale im Basketball vertreten hat, ist ein außergewöhnliches Kunststück gelungen: zusammengesetzt aus sechs Handballerinnen, einer Fußballerin und einer Ex-Basketballerin waren sie beim Landesfinale in Chemnitz von keiner anderen Schulmannschaft zu bezwingen, obwohl diese durchweg aktive Basketballerinnen in ihren Reihen hatten.

Dabei war es in der vorherigen Runde, dem Regionalfinale, nur der Absage des PBG zu verdanken, dass wir überhaupt an diesem Wettbewerb teilnahmen, denn für diese Mädchen sprangen wir kurzfristig ein. Schon dort gewannen wir überraschend. Aber keines der Mädchen hatte erwartet, dass wir auch nur den Hauch einer Chance  in der sächsischen Endrunde haben würden. Dementsprechend locker gingen wir die Spiele wohl auch an. Auch wenn der erste Angriff des Turniers gleich auf den, unserer Meinung nach, "falschen" Korb gespielt wurde, fingen wir uns doch recht schnell und bereiteten den Mädchen des Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasiums Chemnitz mit unserer Raumdeckung große Probleme. Zu schnell und beweglich stellten wir immer wieder die Lücken zu und hatten durch unsere Größe auch unter dem Korb leichte Vorteile. Als wir dann auch  noch, völlig basketballuntypisch, Pässe über fast das gesamte Feld spielten und einnetzten, waren die Gegnerinnen wohl noch mehr aus dem Konzept gebracht. So gewannen wir quasi "aus Versehen" unsere ersten beiden Spiele mit jeweils 5 Punkten Vorsprung. Damit war unser Ziel "Medaille" bereits erreicht.

Unser letzter Gegner, die Siegerinnen des Vorjahres - das Gymnasium Markkleeberg, hatte die vermutlich beste Spielerin des Turniers in ihren Reihen. Sie versuchte sehr clever, "Fouls zu ziehen". Jedoch konnten wir durch kleine personelle Umstellungen ganz gut dagegen halten. Zwei schnell gespielte Fastbreaks brachten uns sogar in Führung, die wir bis zum Ende nicht mehr abgeben sollten.

So war nicht nur unser Jubel, sondern auch das Erstaunen der Basketball-Verantwortlichen vor Ort groß, dass ausgerechnet wir unseren Freistaat im Bundesfinale im Mai in Berlin vertreten dürfen.

Wir spielten mit: Luisa Siebert, Linda Gramer, Shania Flammiger, Katharina Trommer, Jennifer Hofmann, Diana Rahimi, Kristin Richter und Sarah Schubert

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