Bildungs- und Sprachreise Frankreich 2019

Am Montag, den 02. September 2019, haben wir, 47 Schüler, aus den Jahrgängen 10, 11 und 12, uns auf den Weg in die wunderschöne Hauptstadt Paris gemacht. Begleitet wurden wir von Frau Voigt, Frau Gloria und Herrn Albani.

Nach insgesamt 13 anstrengenden Stunden kamen wir endlich in der Stadt der Liebe an. Trotz der bereits stark vorangeschrittenen Zeit wurde es uns ermöglicht, einen kurzen Besuch der Sacré Cœur abzustatten. Nach zahlreichen Treppenstufen wurden wir auch mit einer atemberaubenden Aussicht auf ganz Paris bei Nacht belohnt. Einen besseren ersten Eindruck hätte man nicht bekommen können.

3. September 2019

Nach der langen Busfahrt am Tag zuvor, wachten alle Schülerinnen und Schüler mit großer Erwartung und Begeisterung auf. Endlich konnte Paris erkundet werden!

Wir frühstückten gemeinsam in dem Speisesaal unseres Hotels. Mit Croissants und Baguette im Magen starteten wir unsere Tour 9.30 Uhr und fuhren mit wunderschönem Wetter in Richtung Stadtinneres.

Die gute Laune und die neuen Eindrücke ließen die Reise jetzt schon zu etwas Besonderem werden, so war es kein Wunder, dass alle Köpfe staunend nach rechts und links aus den Fenstern schauten. Die Architektur der Sandsteinbauten und die großen schmalen Fenster zählten für uns auch zu den vielen Merkmale von Paris und regten zu schönen Fotos an.

Der erste Stopp war der „Strawinski - Brunnen“ mit seinen verrückten Figuren und den exotischen Gebilden, die auf ihre ganz eigene schöne Art und Weise Kunst darstellen. Nach kurzen Vorträgen über den Brunnen, der das Ballett „Le sacre du printemps“ von dem russischen Komponisten bildlich deuten soll und dem belebten Platz, auf dem Künstler und Leute ihre Kunst zeigen, erkundeten wir eine Stunde die Umgebung. Einige suchten in den Läden nach Geschenken für die Familie oder Freunde, andere machten sich auf Weg, um etwas Französisches zu essen.

Weiter ging es mit dem Bus zu dem verzierten und mächtigen Rathaus der Stadt Paris. Schnell erkannten wir, dass dieses Gebäude eines der schönsten von Paris sein muss und hörten gespannt dem zu, was wir über seine Geschichte erfuhren. Zu Fuß liefen wir über die Pont d’Arcole, schon von Weitem war die „Notre Dame“ sichtbar. Die Gedanken verweilten noch bei  den schrecklichen Bildern von dem Brand im April. Nun hielten wir den Moment mit unseren Handys und Kameras fest und bedauerten sehr, dass wir diese schöne Kathedrale nicht besichtigen konnten.

Mit knurrendem Magen und freier Zeit, kauften sich ein paar Schülerinnen und Schüler etwas zu Mittag und ließen die Eindrücke auf uns wirken.

Am Dienstagnachmittag erwartete uns ein spannendes Erlebnis – ein Besuch der Pariser „Unterwelt“. Zum Glück hatten unsere Französischlehrerinnen schon im Vorfeld Eintrittskarten gebucht, so dass wir uns nicht in die lange Besucherschlange einreihen mussten. In drei Gruppen und ausgerüstet mit Audioguides stiegen wir in Katakomben hinab.

Die leerstehenden Stollen ehemaliger Steinbrüche, in denen das Baumaterial für die Pariser Häuser abgebaut wurde, wurden ab 1785 bis in die Anfänge des 19. Jahrhunderts genutzt, um ein schwerwiegendes Problem zu lösen, das sich aufgrund der rasant wachsenden Bevölkerung der Hauptstadt ergeben hatte: überfüllte Friedhöfe. So überführte man die Gebeine, um Platz zu schaffen, in die Katakomben. Die Totengräber warfen die Knochen aber nicht einfach nur auf Häufen, sondern sortierten und schlichteten sie dekorativ auf.

Wir gingen vorbei an Wänden aus Oberschenkelknochen, Säulen aus Schädeln; Inschriftentafeln zeigten uns, von wann und von welchen Friedhöfen die Gebeine stammten. Wir waren einerseits überwältigt, andrerseits beschlich uns aber doch auch ein mulmiges Gefühl angesichts der schieren Masse an Knochen. Die Katakomben sind wirklich sehenswert und faszinierend!

Am späten Nachmittag machten wir uns auf den Weg zum Panthéon. Schon in der Ferne konnten wir das beeindruckende Gebäude sehen. Noch schnell ein Polaroidbild gemacht (das durfte nicht fehlen) und dann ging es auch schon hinein.
Im Panthéon teilten wir uns in kleine Gruppen auf, um das Gebäude von innen besser anschauen zu können. Besonders beeindruckend war das Foucaultsches Pendel, welches die Erdrotation nachweist. Doch ist das Gebäude auch eine Ruhestätte für viele bekannte Personen, wie zum Beispiel von Voltaire oder auch Marie Curie (als einzige Frau). Jedoch hatten wir nicht viel Zeit, da das Panthéon beizeiten schloss. Noch schnell hier und da ein paar Fotos gemacht und dann ging es auch schon weiter.

Nach wie vor durften wir in kleinen Grüppchen die schöne Gegend erkunden. Manche setzten sich in ein kleines Café, tranken und aßen etwas, andere gingen in den Jardin du Luxembourg, machten ein Picknick und bestaunten einfach nur die schönen Skulpturen und bunten Blumen.

Nach einiger Zeit trafen wir uns am Bus, der uns nach einem langen und aufregenden Tag zurück in unser Hotel fuhr.

4. September 2019

Am Mittwoch, dem 4. September, sollte uns eine geführte Stadtrundfahrt im eigenen Reisebus die Pariser Sehenswürdigkeiten und deren Geschichte näherbringen. Nachdem die Stadtführerin nach einer kleinen Verspätung erschien, begann gegen 10 Uhr morgens unser 3. Tag in Paris.

Während unser Bus vorbei an den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Frankreichs fuhr, darunter die Pariser Oper, der Louvre, die Seine mit ihren 37 Brücken, die Champs - Élysées, der Triumphbogen und der Eiffelturm, erzählte uns die Stadtführerin einige Details über Paris.

So erfuhren wir, dass es dort das sogenannte „Europaviertel“ gibt, ein bürgerliches Wohnviertel, dessen Straßen die Namen europäischer Städte tragen. Sie erzählte uns auch, dass die berühmte Pariser Metro ihre erste Linie im Jahr 1900 ausbaute und inzwischen mehr als 300 Metrostationen in der Stadt existieren, die eine günstige und zeitsparende Alternative zum Auto und dem chaotischen Pariser Stadtverkehr bieten.

Trotz des gelegentlichen Versagens des Busmikrofons und der Müdigkeit aller Mitreisenden, war die dreistündige Stadtrundfahrt, die am Invalidendom endete, sehr informativ und tat vor allem den vom Laufen müden Füßen gut.

Vor dem Invalidendom informierte uns Frau Voigt über die Highlights, die wir später im Gebäude besichtigen konnten. In der hohen Mittagssonne wirkte der Dom noch majestätischer und imposanter als auf den Bildern, die wir bis dahin zu Gesicht bekommen hatten. Schon im Eingangsbereich staunten wir über die Größe und die Verzierungen an den Wänden und an der Decke. Im Zentrum der Halle befand sich eine gewaltige Vertiefung, in der der pompöse Sarg Napoleons emporragte. Weiter hinten erstreckte sich ein gewaltiger Altar, der mit zahlreichen Details verziert war. Über eine Treppe gelangten wir zu Napoleons Grabstätte, die von mehreren Engelsfiguren umgeben war. Auf dem Weg nach draußen konnten wir ein paar Blicke auf den Sarg des Bruders von Napoleon erhaschen und anschließend beim Hinausgehen die vielen verschiedenen Impressionen noch einmal auf uns wirken lassen.

Als wir uns anschließend auf den Weg machten, um den Eiffelturm zu besichtigen, konnten wir ihn vom Bus aus schon sehen und jedes Mal staunten wir über dessen Anblick. Als wir dann endlich vor ihm standen, konnten wir seine tatsächliche Größe erstmals wirklich wahrnehmen. Alle waren beeindruckt von diesem Bauwerk, weshalb wir uns sofort an der langen Schlange anstellten, um zu Fuß oder mit dem Aufzug nach oben zu gelangen. Oben angekommen wurde uns ein atemberaubender Ausblick geboten, den keiner von uns je vergessen wird. In der Ferne konnten wir zum Beispiel das Centre Pompidou, die Seine oder La  Défense erkennen. Dennoch mussten wir zügig wieder hinabsteigen, da sich unsere Zeit dem Ende neigte und unsere Reisegruppe sich dem nächsten Touristenziel widmen wollte.

Am frühen Mittwochabend machten wir uns in unserem bequemen Reisebus auf den Weg an den westlichen Stadtrand von Paris. Unser Ziel: Das Hochhausviertel „La Défense“. Gleich als erstes fielen uns die architektonischen Kunstwerke auf - moderne Formen, viel Marmor und Glas, gigantische Höhen. Dem zollten wir großen Respekt. Das Viertel ist vor allem ein Ort, an dem sich Büros großer Konzerne ansiedelten,  außerdem gibt es ein Einkaufszentrum mit vielen Läden und zahlreichen Restaurants. Man bezeichnet diesen Teil von Paris auch als „klein Manhattan“, da es architektonisch sehr modern ist und stark an den Stadtteil New Yorks erinnert. Es war sehr überraschend auch eine andere, uns vorher unbekannten Ort - im Kontrast zu dem sonst romantisch und traditionell erbauten Paris - zu sehen. Der Besuch dieses Stadtviertels war sehr eindrucksvoll und begeisternd. Vor Ort hatten wir auch Zeit, im Einkaufszentrum zu verweilen und uns die Geschäfte anzuschauen

Nach dem Ausflug nach La Défense ging es weiter zur Lichterfahrt auf der Seine. Wir kamen 20:19 Uhr am Seineufer an. Bevor die Fahrt pünktlich um 21:00 Uhr losging, fotografierten wir alle noch den imposanten Eiffelturm, da sich eine perfekte Sicht darauf ergab. Während der Fahrt sahen wir unter anderem die „Schönste Brücke von Paris“ namens „Pont Alexandre Ⅲ“, die „Älteste Brücke von Paris“ namens „Pont Neuf“, die Kathedrale Notre Dame und noch vieles mehr. Informationen über die Sehenswürdigkeiten erhielten wir in mehreren Sprachen über einen Lautsprecher. Außerdem sahen wir an beiden Ufern der Seine viele Leute, welche uns zuwinkten und hörten Straßenmusik. Gegen 22: 00 Uhr hielten wir an, verließen das Schiff und gingen wieder zum Bus, um zurück ins Hotel zu fahren. Trotz der Kälte und des Windes auf dem Schiff, war es wunderschön, Paris als die Stadt der Lichter zu erleben.

5. September 2019

Am Donnerstagvormittag trafen wir uns 8.45Uhr mit gepackten Koffern im Foyer unseres Hotels. Nachdem alle Gepäckstücke verladen waren und sich jeder auf seinen Platz wiedergefunden hatte, fuhren wir kurz nach 9.00 Uhr zum Montmartre. Auf der Fahrt hörten wir uns noch ein paar kleine Vorträge an, welche wir für eine bestimmte Sehenswürdigkeit erarbeiten sollten. Vor der Sacré Cœur versammelten wir uns für ein Gruppenfoto, bevor wir dieses Quartier von Paris bei Tag betrachten konnten. Auch die Aussicht über Paris wirkte am Tag anders als am Abend. In Dreiergruppen durften wir das Künstlerviertel von Paris erkunden, unter anderem beispielsweise den Place du Tertre. Wir nutzten die Zeit, um in die kleinen Geschäfte der Gassen zu gehen oder eine Einkaufsmöglichkeit aufzusuchen. Nachdem wir uns am Bus wieder trafen, ging es weiter zum Louvre.

Jährlich schauen sich über 9,3 Millionen (circa 25.000 pro Tag) Besucher den Louvre an. Und auch unsere Reisegruppe war dieses Jahr ein Teil der Besucher.
Das Kunstmuseum war ein Projekt von François Mitterand und sollte das größte Museum der Welt werden. Das Wahrzeichen stellt die Glaspyramide im Vorhof "Carrousel du Louvre" dar. Sie soll den Louvre als Tempel der Ewigkeit symbolisieren und ist von den Pyramiden von Gizeh inspiriert.

Im Louvre sind unglaublich viele Ausstellungsstücke, Statuen und Bilder zu sehen.
Besonders bekannt ist die Statue der Göttin Aphrodite als Werk der hellenistischen Kunst, entstanden im 2. Jahrhundert vor Christus. Außerdem besonders sehenswert ist das 10 x 6 Meter große Gemälde der Krönung Davids in der Notre Dame als Werk des Klassizismus.

Doch das wohl berühmteste Ausstellungsstück, an dem man in Paris nicht vorbeikommt, ist das Gemälde von da Vinci. Die Mona Lisa, gemalt zwischen 1503 und 1506. Für die meisten Besucher scheint es mit 77 x 53 Zentimetern überraschend klein. Um die Mona Lisa zu betrachten muss man sich fast immer anstellen und hat dann nur für wenige Minuten Zeit ein Foto zu machen, damit sofort die nächsten Besucher die Chance bekommen.

In dem wirklich beachtenswert großen Louvre gibt es unendlich viel zu sehen und wenn man sich für Kunst interessiert, sollte man auf jeden Fall mehr als zwei Stunden, wie wir sie nur zur Verfügung hatten, einplanen.

Nach dem Besuch im Louvre, führte uns der Weg zur berühmten Straße „Champs-Élysées“. Es wird gesagt, dass sie eine der prachtvollsten und schönsten Straßen der Welt ist. Dort reihen sich viele Luxusmarken, Restaurants und auch berühmte Sehenswürdigkeiten aneinander. Besonders beeindruckend fanden wir, dass die Champs-Élysées zwischen dem Triumphbogen und dem Place de la Concorde liegt. Als wir angekommen waren, haben wir uns auf den Weg gemacht, um die Gegend zu erkunden und auch durch Läden zu schlendern. Dabei fiel uns die besondere Architektur ins Auge. Leider mussten wir nach 2 Stunden die Heimfahrt antreten. Jedoch war es ein wunderschöner Abschluss für diese erlebnisreichen Tage.

Im Bus angekommen, gab es viel zu besprechen, da wir wieder viele Eindrücke sammeln konnten. Kurz darauf bedankten wir uns herzlich mit einem kleinen Geschenk sowie Beifall bei den Busfahrern. Danach hörten wir uns noch ein paar Vorträge an.

06. September 2019

Nach etwa 13 Stunden Fahrt mit einigen Pausen kamen wir um 06:30 Uhr wieder in Zwickau, an unserer Schule, an. So gingen wir verschlafen und ko aber mit wunderschönen Eindrücken, Erfahrungen und Erinnerungen nach Hause.

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