Bisherige UNESCO-Projekte

Können Fahrsimulatoren die Praxisprüfung ersetzen?

Mathe-Leistungskurs 11 fährt nach Děčín

Im Rahmen des Kooperationsprogramms Freistaat Sachsen - Tschechischen Republik 2014 – 2020 unternahm der Mathe-Leistungskurs der 11. Klasse zusammen mit Frau Fiedler am 17. Mai 2019 einen Ausflug nach Děčín (Tschechien).

Dort erlebten wir an der Außenstellen der Technischen Universität (CVUT) Prag einen grenzüberschreitenden Praxis-Workshop zum Thema Einführung von neuartigen Fahrsimulatoren. Nach der 2,5 - stündigen Busfahrt, erreichten wir endlich unser Ausflugsziel. Zusammen mit unserer Dolmetscherin Matina Matern wurden wir freundlich von den Projektleitern, Adam Orlicky und Jan Mejstrik empfangen.

Im Anschluss hörten wir uns einen Vortrag über verschiedene Arten von Fahrsimulatoren an. In diesem wurden Themen, wie Aufbau, Konstruktion und Vor- und Nachteile von verschiedenen Fahrsimulatoren angesprochen. Zum Beispiel lernten wir, das sogenannte hydraulische Bewegungsplattformen, die Kräfte, welche auf den Fahrer einwirken und die Fahrbahnoberfläche nahezu realitätsgetreu simulieren können. Auch in der Projektion der simulierten Umgebung gibt es verschiedene Möglichkeiten. So kann man beispielsweise mittels Projektoren oder Monitoren die virtuelle Verkehrswelt darstellen. Bald wird es auch möglich sein, das Fahrerlebnis mit Hilfe von VR-Brillen noch besser und realistischer zu simulieren. Adam Orlicky meinte, dass der Sound über die Lautsprecher am Simulator wichtig ist, um die Situation realistischer zu erleben. Für die Simulation der Umwelt und der Fahreigenschaften werden riesige Datenmengen generiert, welche dann in Hochleistungsrechnern verarbeitet werden und schließlich an die Projektoren sowie die Lautsprecher weitergeleitet werden.

In dem Vortrag lernten wir auch konkrete Anwendungen von Simulatoren kennen. So baut beispielsweise die Technische Universität Prag in Zuammenarbeit mit Skoda neuartige und immer wieder verbesserte Autosimulatoren, welche auch in Fahrschulen in Deutschland Anwendung finden. Aber nicht nur PKWs werden simuliert, sondern die Universität entwickelte auch einen LKW-Simulator, welcher für die Ausbildung und für das Training von Lastkraftfahrern genutzt wird.

Nach einem kurzen Imbiss ging es dann in den Universitätskeller, wo wir die praktische Seite der Simulatoren erklärt bekamen und natürlich auch selber testen konnten. Viele Fahranfänger kamen zunächst durch die ungewohnte Situation an ihre Grenzen. Sie lernten aber immer schneller die Funktionsweise des Simulators kennen. Zu schnelles Fahren oder eine Unaufmerksamkeit führten aber glücklicherweise zu keinen Schäden. Nach einem Neustart des Programms konnte weitergefahren werden.

In der Mittagszeit unternahmen wir dann noch eine Stadtführung durch Děčín. Die an der Elbe gelegene Stadt war anfänglich eine geteilte Stadt. Mit der Industrialisierung entwickelte sich die linke Seite zu einem großen Industrieort. 1947 wurden beide Orte zusammengeschlossen und der einheitliche Stadtname Děčín eingeführt. Heute ist Děčín mit knapp 50.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt in der Region Usti und zugleich ein bedeutendes Wirtschafts- und Verwaltungszentrum sowie ein wichtiger Verkehrsknoten in Nordböhmen. Neben dem Schlossgarten besichtigen wir den Innenhof des Schlosses von Děčín. Es wurde im 10. Jahrhundert auf einem Felsvorsprung an der Elbe erbaut. Das Schloss diente auch als Befestigungsanlage zur Kontrolle der Elbschifffahrt. Seit 1934 nutzten tschechische, deutsche und zu Letzt russische Truppen das Anwesen als Kaserne und Lazarett. Nach dem kurzen Spaziergang durch die Altstadt von Děčín, ging es dann wieder mit dem Bus zurück nach Zwickau.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Projektpartnern insbesondere bei Frau Kunz vom BIC-Forum Wirtschaftsförderung (BIC-FWF) e.V. für diesen erlebnis- und lehrreichen Tag, der uns kostenfrei ermöglicht wurde.

Text und Bilder von: Nelly Götze, Justin Krauß, Konrad Sonnemann

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